Musik

 

Inhalt


Meine Ausbildung zum klassischen Gitarristen und Musiklehrer begann 1977 mit Privatunterricht. Die Berufsausbildung startete mit dem Besuch der Plattlinger Berufsfachschule für Musik ab dem Jahre 1983. Nach einem Jahr Pause wegen Zivildienst folgte 1986 das Musikstudium am Münchner Richard-Strauss-Konservatorium/Fachakademie für Musik mit Hauptfach klassische Gitarre bei Harald Lillmeyer, Neben-/Zusatzfach Klavier bei Friderike Trauer und Hermann Lechler. 1990 wurde ich als Jahrgangsbester im Fach Gitarre staatlich geprüfter Musiklehrer im Hauptfach klassische Gitarre und Nebenfach Klavier.
Zusätzlich war ich ca. 300 Stunden Ko-Therapeut beim gepr. Musiktherapeuten DGMT Stefan Flach in den Herzogsägmühler Heimen bei Schongau/Peiting, Oberbayern.

Robert von Heeren 2004
© by Meinen-Fotografie München 2004

Unterrichtstätigkeit

Ich unterrichtete von 1991-2005 an der größten Musikschule Deutschlands, der Städtischen Sing- und Musikschule München im Gruppen- und Einzelunterricht in klassischer Gitarre. Davor unterrichte ich z.B. an den Musikschulen Schongau, Waldkraiburg/Gars am Inn, Dachau und Grünwald.


Nach meinem Umzug in mein Anwesen in Niederbayern (Heeren-Hof) eröffnete ich das neue "Musikstudio Robert von Heeren" Ende Oktober. Dort gebe ich privaten Musikunterricht in Gitarre (Klassik, Pop), Klavier (Klassik), Gesang (Klassik, Pop) und Musiktheorie für Anfänger und Fortgeschrittene ab Altersgruppen ab der 1. Schulklasse. Auch Studienvorbereitung für Aufnahmeprüfungen etc. ist möglich. Einzel- oder Gruppenunterricht unter barockem Gewölbe. Informationen per Download (pdf): Musikstudio Robert von Heeren


Seit einigen Jahren schlägt mich der 1997 verstorbene weltberühmte Pianist Sviatoslav Richter in Bann: sein tiefes Verständnis/Empfinden von unterschiedlichster Musik, seine unglaubliche Technik, Virtuosität und der wohl vielfältigste und schönste Klavierton faszinieren mich.


Musik & Astrologie

Für mich, als Astrologen und Musiker ist das eine spannende Kombination. Dabei ist es nicht einfach, Kompositionen aus der sogenannten Klassik zu finden, die wirklich auf astrologischem Hintergrund basieren. Hierzu gehört z.B. die bekannte Planetensuite von Gustav Holst, der im Stile der Programmmusik sieben Sätze zu der astrologischen Bedeutung der Planeten Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun geschrieben hat (Pluto war damals noch unbekannt). Er schrieb selbst, daß er sich ausdrücklich an den seinerzeit üblichen astrologischen Zuordnungen zu diesen Planeten orientiert hat. Trotzdem kann man diese Suite mehr als Einführung in die Grundbedeutung dieser Planeten verstehen. Auch Karlheinz Stockhausen hat die Tierkreiszeichen z. B. als Musik für Spieluhren (sehr kurze Stücke mit ständiger Wiederholung, sehr "modern") komponiert, wobei er sich eigenen Aussagen zufolge mehr an den Charaktereigenschaften seiner Bekannten und Freunden der jeweiligen Tierkreiszeichen orientiert hat. Schon etwas weiter weg von der Astrologie sind die "4 Temperamente" von Hindemith, die sich mehr an der alten Temperamentenlehre (sanguinuisch, cholerisch, phlegmatisch und melancholisch/luftig, feurig, wässrig, erdig) ausgerichtet hatte. Der Bezug zur Astrologie besteht aber indirekt insofern, als daß die zwölf Tierkreiszeichen den vier Elementen zugeordnet werden (Widder, Löwe und Schütze sind Feuerzeichen, Stier, Jungfrau und Steinbock sind Erdzeichen etc.). Nach diesen drei Werken muß man schon lange weitersuchen, um andere Werke mit astrologischem Inhalt zu finden. Es gibt allerdings auch zahlreiche Versuche klassische Musik z. B. den Tierkreiszeichen nach verschiedenen Kriterien zuzuordnen. Z. B. hat BMG München eine Tierkreiszeichen-CD-Serie mit Vorwort/Begleitheft des Münchner Astrologen W. Noe herausgebracht, die rein auf der Tonartenzuordnung nach dem Musiktheoretiker Oberkogler beruht. Hier entspricht beispielsweise die Tonart C-Dur dem ersten Zeichen des astrologischen Tierkreises: dem Widder (Stammtonart=Tierkreisanfang). Diese Tonartenzuordnung entbehrt zwar nicht einer gewissen Nachvollziehbarkeit, geht aber am Ausdruck und Inhalt der entsprechenden Kompositionen leider oft vorbei.

Durchaus hörenswert sind auch die Ansätze, die Joachim-Ernst Berendt verfolgte (und auf den Theorien Coustos basieren):

Seine "Urtöne"-Trilogie-CDs machen die (heliozentrischen) Schwingungen der Planeten des Sonnensystems einzeln und paarweise auf speziell dafür angefertigten Monochorden hörbar. Heraus kommt ein faszinierend schwebender Klang. Zur Theorie: die Planeten bewegen sich mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten um die Sonne. Diese Kreisschwingungen sind im Infraschallbereich unhörbar (im Vakuum des Weltalls sowieso). Trotzdem lassen sich ihre jeweilige Schwingungen, ihr jeweiliger Planetengrundton, physikalisch exakt berechnen. Musikalisch legitim ist die x-beliebig oft durchführbare Oktavierung, um diese unhörbaren Töne in den hörbaren Bereich zu transponieren. So können die Planeten also in gewisser Weise vertont werden. Natürlich handelt es sich hier um Klänge und nicht um "Musik" im strengen Sinne, d.h. es sind streng genommen eigentlich keine Kompositionen. Auch das breite obertonreiche Klangfarbenspektrum der von Berendt verwendeten Monochorde verfälscht möglicherweise die einfachen Grundtöne der Planeten. Trotzdem ist dieser Ansatz interessant und hörenswert.

Ich habe zusammen mit dem Münchner Harmoniker und Hersteller von astrologischen Arbeitsmitteln, sowie Gründer und Leiter des Freien Musikzentrums München, Peter Neubäcker, einen ähnlichen Ansatz weiterverfolgt: die Vertonung der geozentrischen Planetenbewegungen. Da wir ja die Planeten von der Erde, also geozentrisch, wahrnehmen, wäre es eigentlich umso interessanter diese viel unregelmäßigeren Planetenschwingungen (auf die ja die Erdbewegung um die Sonne aufgelagert sind) hörbar zu machen. Dies geht allerdings nur noch auf rein elektronischem Weg. Tatsächlich ist uns dies gelungen. Siehe meinem Zykloskop-Artikel, den ich im Rahmen des Harmonik-Arbeitskreises von Peter Neubäcker im freien musikzentrum München gehalten habe. (http://www.harmonik.de/ von Peter Neubäcker).

Sehr exotisch sind auch die bearbeiteten Aufnahmen der Voyager-Sonden, die an einigen Planeten unseres äußeren Sonnensystems vorbeigeflogen sind und in verschiedenen Frequenzbereichen magnetische, elektrostatische und sonstige physikalische Schwingungen der jeweiligen Planeten aufgezeichnet haben. Diese wurden dann von Brain Mind Research in Canada hörbar gemacht und weiterverarbeitet zu ca. jeweils 30 Minuten unterschiedlich dahinrauschenden Klangclustern. Eigentlich sind diese "Kompositionen" aus "kosmischem" Material eher der Rubrik "Musik & Astronomie" zuzuordnen. Trotzdem wollte ich sie hier erwähnen, da sie äußerst magnetisierend und zum Eintauchen (eine Art von Meditationsmusik, allerdings manchmal auch eher unruhig und massiv, je Planet sehr unterschiedlich) einladen. Diese CDs (siehe unten) sind vorwiegend über Esoterik-Buchläden zu beziehen.

Reinhardt Stiehle vom Chiron Verlag wies mich noch auf folgende Werke hin, von denen wir aber derzeit leider keine Labels wissen:

Hier weitere Beispiel-CDs zu diesem Thema:

Einige Literaturhinweise zum Thema Musik und Astrologie/Astronomie (hier kommt es zum Teil zu Überschneidungen):